Spannungsschwankungen an E-Ladesäulen sind ein praktisches Thema der Spannungsqualität für Ingenieure, die APF, SVG oder kombinierte Kompensationsanlagen planen.
Diese Anleitung erklärt, was zu messen ist, wie die Symptome zu interpretieren sind und wie eine nützliche Preisanfrage (RFQ) für die technische Prüfung durch CNBYG vorbereitet wird.
Verwandte Lektüre: CNBYG-Lösungsseite, Zugehöriger CNBYG-Artikel, und empfohlene Produktseite.
Teil 1. Warum verursachen E-Ladestationen Spannungsschwankungen?
Schnelladeinrichtungen können rasch hochfahren, mit ungleichmäßiger Auslastung betrieben werden und mit schwachen Verteilerabzweigen interagieren. Das Ergebnis sind lokale Spannungsschwankungen, Blindleistungsschwankungen und eine höhere Belastung von Transformatoren oder Schaltanlagen.
Teil 2. Was sollte am Netzverknüpfungspunkt der Ladestation gemessen werden?
Messen Sie Spannungstrend, Strom, Leistungsfaktor, Blindleistung (kvar), Phasenunsymmetrie, THDi, THDv und Lastspitzen des Ladevorgangs. Sowohl am PCC als auch an der Niederspannungs-Ladehauptverteilung kann eine Protokollierung erforderlich sein.
Teil 3. Wie unterstützt SVG die Spannungssabilität von Ladestationen?
SVG stellt dynamisch Blindstrom bereit oder nimmt diesen auf. Dies trägt dazu bei, den Leistungsfaktor aufrechtzuerhalten und Spannungsschwankungen bei schnellen Änderungen des Ladebedarfs zu reduzieren.
Teil 4. Wann wird APF ebenfalls benötigt?
Wenn Ladefrontends oder nahegelegene nichtlineare Betriebsmittel einen hohen Oberschwingungsstrom erzeugen, reicht ein SVG allein nicht aus. AHF/APF sollte evaluiert werden, wenn TDD, THDi oder Spannungsverzerrung das Hauptproblem ist.
Teil 5. Wie sollte das SVG eingebunden werden?
Gemäß der Studie an der Stationsschalttafel oder dem vorgeschalteten Netzverknüpfungspunkt installieren. Die Richtung der Stromwandler (CT), den Schutz, die Belüftung, die Kommunikation und das Lastsprungverhalten bei der Inbetriebnahme überprüfen.
Teil 6. Was gehört in eine RFQ für eine E-Ladestation?
Bereitstellung von einstubdigem Schaltplan, Trafo-Daten, Ladegeräte-Anzahl, Ladegeräte-Leistung, Lade-Profil, gemessener Spannungsschwankung, Leistungsfaktor, Oberschwingungsspektrum, Schrankplatz und Überwachungsbedarf.
Teil 7. Welche CNBYG-Produkte passen zu diesem Projekt?
CNBYG SVG Statische Blindleistungskompensatoren eignen sich für eine dynamische Blindleistungskompensation. AHF-Geräte können kombiniert werden, wenn der Oberschwingungsstrom ebenfalls die Planungsziele überschreitet.
FAQ
Was verursacht Spannungsschwankungen an Ladestationen für Elektrofahrzeuge?
Schnelllader-Lastwechsel und Netzeinspeisungsimpedanz können die lokale Spannung während der Spitzenzeiten verschieben.
Kann SVG Oberschwingungen von Ladegeräten lösen?
Nein. SVG übernimmt Blindleistung und Spannungsstützung; AHF/APF wird zur Oberschwingungskompensation eingesetzt.
Wo sollte SVG installiert werden?
Am Hauptverteiler der Ladestation oder am PCC, der durch die Netzqualitätsstudie definiert wurde.
Welche Daten werden für die Dimensionierung benötigt?
Spannung, Ladegerätedaten, Lastprofil, Blindleistungsbedarf, Blindleistungstrend, Oberschwingungen und Versorgungsziele.
Benötigt jede Ladestation einen SVG?
Nein. Messungen entscheiden, ob Blindleistungsschwankungen oder ein schlechter Leistungsfaktor einen SVG rechtfertigen.
Funktioniert SVG mit Solar- und Batteriesystemen?
Ja, aber die Steuerungen sollten mit den Einstellungen des Wechselrichters und des EMS koordiniert werden.
Was ist die Hauptpassungsbegrenzung?
Die endgültige Dimensionierung erfordert gemessene Standortdaten und die Anforderungen für den Netzanschluss.
Was sollten Käufer CNBYG fragen?
Bitte fragen Sie nach SVG-Dimensionierung, Schrankkonfiguration, Überwachungsoptionen und APF-Kopplung bei vorhandenen Oberschwingungen.